Wachsender Erfolg: Nach dem Solitär kommt der Memoire

Der Siegeszug des Solitärs mit zweistelligen Zuwachsraten stärkt auch den Memoire. Der Klassiker ist sowohl vom Handel als auch vom Konsumenten angenommen worden. Juweliere, die das Thema mit Engagement anbieten, können dreifach verkaufen: nach dem Verlobungsring den Trauring und dann den Memoire.


„Engagierte Juweliere verkaufen 3x!“

Meister hat die Erfahrung gemacht, dass Memoireringe oft zum Verlobungs- oder Ehering dazu-gekauft werden.

Memoires sind derzeit ein heißes Thema, weil sie vielseitig sind. Heutzutage werden sie sowohl als Vorsteck- und Beisteck- als auch als Ehe- oder Schmuckring getragen. Und der ursprüngliche Sinn eines Rings, der immer wieder mit Diamanten erweitert wird – wobei jeder Diamant für einen besonderen Moment im Leben steht –, spielt vielfach keine Rolle mehr. Christian Odor, der seit 30 Jahren für das Deutsch-Schweizer Familienunternehmen Meister (1897 gegründet) als Repräsentant tätig ist, sagt: „Der Memoirering wird heute oft schon zum Verlobungs- oder Ehering dazugekauft. Und das eigentlich nicht mehr als Sammelsystem, sondern zumeist schon halb oder ganz ausgefasst.“ Heißt: Der Memoirering funktioniert heute als Zusatzverkauf zum Verlobungs- oder Trauring.

Es gebe gerade die Tendenz zu Beisteck- und Vorsteckringen. Da eigne sich der Memoire natürlich sehr gut zum Kombinieren.

Und Christian Odor weiter: „Wenn sich ein Juwelier, der gut Verlobungs- und Trauringe verkauft, engagiert, wird er auch den Memoire gut verkaufen und somit mehr Umsatz erziehlen.“

Einen Memoire nur über den Preis zu verkaufen, sei jedoch zu einfach gedacht. Es müsse um besondere Qualitäten gehen: um die Qualität des Produktes, aber auch um die Qualität des Fachgeschäftes. „Dieses Unterscheidungsmerkmal muss man kommunizieren“, erklärt Odor. Die Kommunikation der Qualitäten eines Fachgeschäftes zum Konsumenten werde immer wichtiger, um sich offline interessant zu halten.

Der Juwelier solle den Memoirering unbedingt offensiv anbieten, denn der Konsument frage nur selten danach. Im Sortiment solle Gelbgold, Weißgold, Platin und Rotgold vorhanden sein. Odor: „Da der Trend momentan hin zu zartem Schmuck geht, sollte der Händler in puncto Steingrößen beim Memoire 0,015 pro Stein, drittel-, halb- oder ganz gefasst anbieten können.“ Dabei reiche es völlig, wenn er 12 bis 15 Ringe mit verschiedenen Steinen und Steinanzahlen auf Lager habe. Unterschiedliche Ringgrößen seien nicht notwendig. „Meister liefert innerhalb einer Arbeitswoche“, so Christian Odor.

„Erfolgreich ist, wer ganzjährig aktiv ist!“

Für mehr Diamantumsatz! Solitäre und Memoire- beisteckringe, ideal zum Kombinieren mit Giloy Trauringen.
Für mehr Diamantumsatz! Solitäre und Memoire- beisteckringe, ideal zum Kombinieren mit Giloy Trauringen.

Wer sich als Fachhändler Tag für Tag um das Thema Diamant kümmert, ist damit auch erfolgreich. Diese Erfahrung hat André Christian Giloy, Geschäftsführer von Herbert Giloy & Söhne in Idar-Oberstein, gemacht: „Diejenigen Händler sind erfolgreich, die ganzjährig aktiv sind.“ Und es bestehe, so das Fazit des Diamantschmucklieferanten, der im vergangenen Jahr ein Plus verzeichnen konnte, immer noch Potenzial für den Diamanten beim Juwelier.

Der Umsatzzuwachs von Giloy entfiel nicht auf bestimmte Produktsortimente, sondern betraf das Gesamtportfolio. Auch die Steigerungsraten beim Juwelier waren im mittleren Preissegment nicht höher als die im oberen Preissegment. Während sich der Verlobungsring in den letzten Jahren bei Juwelieren flächendeckend zu einem wahren Zuwachsraten-König entwickelt hätte, sei er dies laut Giloy jetzt nicht mehr. Filigraner Diamantschmuck läge allerdings weiterhin im Trend. Und: „Das Tennisarmband kommt zurück“, so der Geschäftsführer Giloy.

Darüber hinaus habe die Bereitschaft des Juweliers, in sein Diamant-warenlager zu investieren, zugenommen. Der Mut des Händlers zur Bevorratung an echter Ware zahle sich aus. Die Diamantkompetenz müsse durch ein Sortiment an Diamantschmuck präsentiert werden, nicht nur durch einen einzelnen Artikel. Giloy & Söhne bietet Partnerjuwelieren ein schlüssiges Gesamtkonzept – angefangen vom Antrags-/Verlobungsring und Solitärklassiker, über Memoireringe, Trauringe bis hin zu Diamant- und Markenschmuck. Ebenso sind Privat Labels individuell mit Juwelier-Branding möglich. Die Partnerjuweliere erhalten eine umfassende, professionelle Marketing-Unterstützung, maßgeschneidert auf ihre Bedürfnisse.