So viel geben Menschen für Uhren aus

Previous Next

Der Uhren-Monitor, herausgegeben vom Marktforschungsunternehmen Sinus und der Unternehmensberatung Responsio, wurde 2017 bereits zum dritten Mal veröffentlicht und gibt umfassende Auskunft über den deutschen Uhrenmarkt. Unter anderem beschäftigt er sich mit der Ausgabebereitschaft für Uhren.


„1.000 Euro ist ein absoluter Break im Preisbereich“, sagt Frank-Michael Müller, Herausgeber des Uhren-Monitor. In Sachen Ausgabebereitschaft wird im Uhren-Monitor unterschieden zwischen unter und über 1.000 Euro. All jene, die bereit sind, für Uhren mehr als 1.000 Euro auszugeben, fallen in das „Exklusiv-Segment“. Alle anderen werden unter „Bevölkerung“ gelistet. Diese Grenze kommt ja nicht von ungefähr. „Wir haben uns schon etwas dabei gedacht“, erläutert Müller, „denn 1.000 Euro sind ein Wendepunkt. Ab hier beginnt für viele Menschen Luxus.“

Doch Luxus wollen sich anscheinend auch einige leisten. Immerhin hat der Uhren-Monitor 2017 herausgefunden, dass 78 % der Bevölkerung bereit sind, bis zu 1.000 Euro für eine Uhr auszugeben. Immerhin 21 % würden zwischen 250 und 1.000 Euro für eine Uhr ausgeben. Und 16 % sogar über 1.000 Euro. Von Letzteren entfallen 9 % auf den Preisbereich von 1.000 bis 4.999 Euro, 2 % auf 5.000 bis 10.000 Euro, und 5 % würden sogar 10.000 Euro und mehr ausgeben.

Im sogenannten Exklusiv-Segment sieht es freilich anders aus. Denn hierzu werden nur jene Befragten gerechnet, die generell über 1.000 Euro für eine Uhr ausgeben würden. Im Jahr 2017 wurden dazu 5.215 Menschen befragt, die sich folgendermaßen aufteilen: Für 64 % darf eine Uhr maximal 1.000 bis 4.999 Euro kosten, 13 % wären bereit, zwischen 5.000 und 9.999 Euro auszugeben, und ganze 23 % sagen, eine Uhr darf 10.000 Euro und mehr kosten.

Der Uhren-Monitor

Der Uhren-Monitor ist die größte Studie zum Uhrenmarkt aus Sicht der Verbraucher und damit eine verlässliche Grundlage für  Marketinginvestitionen der Uhrenbranche. Die Studie der beiden renommierten Institute Responsio und Sinus liefert den bislang umfassendsten Einblick in das Kaufverhalten und die Vorlieben von Uhrenkäufern in Deutschland. Da mehr als 7.000 Konsumenten befragt wurden, erlaubt der Uhren-Monitor nicht nur einen detaillierten Einblick in den Bereich der Mode- und Quarzuhren, sondern bietet auch eine valide Datenbasis für Uhrenmarken im Premium- und Luxussegment. Für mehr als 200 Armbanduhrenmarken stehen konkrete Stärken-Schwächen-Profile zur Verfügung. Überdies wurden rund 250 Anzeigenmotive und Werbespots auf ihre Wirkung getestet. Der Uhren-Monitor wendet sich in erster Linie an Experten aus der Uhrenbranche, bietet aber auch Werbeagenturen und Luxusgüterherstellern wertvolle Ergebnisse und Impulse für marketingrelevante Entscheidungen.