„Konsumenten wollen wieder wahre Werte!“ – Frank Heringer von der DiamondGroup

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Vielfacher Umsatz bei Memoires und Tennisarmbändern. Dazu der Siegeszug des Solitärs. Frank Heringer von der DiamondGroup konstatiert eine starke Veränderung weg vom Silber- und Modeschmucktrend zum klassischen Gold- und Diamantschmuckbereich.


Im Januar 2018 machte die DiamondGroup nach eigener Angabe satte Umsatzgewinne gegenüber dem Vorjahr. Das liege auch am Memoirering. Frank Heringer, Geschäftsführer der DiamondGroup: „Vor etwa fünf Jahren gab es einen Hype beim Trendschmuck. Seither flachte dieser immer weiter ab, und die klassische Ausrichtung im Gold- und Diamantschmuckbereich nahm zu. Heute fragt der Konsument wieder nach wahren Werten und möchte lieber einen Memoire. Er ist gemeinsam mit dem Solitär einer der gefragtesten Artikel.“

Deshalb hat die DiamondGroup stets Eternity-Ringe von 0,15 bis 10 Karat lagernd. Anke Schmidt, Geschäftsführerin der DiamondGroup: „Im Zeitraum von 2013 bis 2018 hat sich der Umsatz in diesem Segment vervielfacht! Ich kann Juwelieren nur raten, Memoires von 0,5 bis 1,5 ct Gesamtgewicht im Sortiment zu haben. Zur Unterstützung im Verkauf gibt es von der DiamondGroup eigens ein Memoire-Display.“ Mit der starken Rückkehr des Memoires geriet auch das Tennisarmband wieder verstärkt in den Blick des Konsumenten. „Der Klassiker ist geradezu eine ideale Ergänzung beziehungsweise Abrundung zum Solitär plus Memoire. Wenn der Juwelier in diesem klassischen Bereich gut positioniert ist, kann er sich auch Juwelier nennen,“ sagt Schmidt.