Erfolgreich mit Facebook & Co.

Wie geht Social Media? Wie nutze ich Facebook richtig? Was soll auf Instagram passieren? Wer stellt was online? Welche Kosten kommen bei Social Media auf mich zu? Fragen über Fragen – so richtig Bescheid wissen anscheinend nur wenige, wie Social Media im Geschäftsalltag wirklich funktionieren kann und nützlich ist. Hier ein kleiner Ein- und Überblick über Facebook, Instagram & Co.


Dass die Verschränkung von off- und online immer stärker wird, ist bekannt. Schon heute lassen sich laut einer Studie von ECC Köln und HSE 24 rund 75 % der 500 befragten Frauen von Facebook, Instagram modisch inspirieren, für 58 % führt die Info schon einmal zum Impulskauf. Wie aber gelingt es, online etwas schmackhaft zu machen und die Interessenten dann ins stationäre Geschäft zu „locken“? Was ist dazu nötig? So richtig weiß kaum jemand, wie online und diverse Social Media-Kanäle effizient genutzt werden können.

On- oder offline? Diese Frage stellt sich heute nicht mehr. Denn die Verknüpfung dieser beiden Kanäle ist es, die dem stationären Fachhandel das Überleben sichert. Bereits vor zwei Jahren sagte Günter Nowodworski, Gründer der Agentur Now Communication, in einem Interview mit „Suxxess“: „Offline verkaufen aber online kommunizieren wird das entscheidende Erfolgskonzept für den Modehandel der nächsten Jahre sein.“ Und was für die Mode gilt, kann doch für Schmuck und Uhren auch gelten – schließlich handelt es sich auch hierbei um die schönen Dinge des Lebens. Die Verflechtung wird also immer mehr zum Thema. Denn, so Nowodworski: „Jeder Trend hat auch immer einen Gegentrend. Gibt es online ein Überangebot, wird auch stationär ein immer wichtigeres Thema.“ Schließlich ist online noch nicht so weit, dass fühlen, riechen oder schmecken übers Internet stattfinden kann. Dazu braucht es immer noch den stationären Handel. „Die perfekte Ansprache am P.O.S. ist ein Muss, die perfekte Kommunikation online auch.“

Facebook, Instagram, Pinterest, YouTube, WhatsApp oder Snapchat ... jedes Portal hat Vorteile, die es zu nutzen gilt!
Facebook, Instagram, Pinterest, YouTube, WhatsApp oder Snapchat ... jedes Portal hat Vorteile, die es zu nutzen gilt!

Wie werde ich online gefunden?

Apropos perfekt: Der perfekte Online-Auftritt beginnt mit einer Website. Und dafür braucht es sowohl ein ansprechendes Design, als auch gute Inhalte, die SEO-optimiert (search engine optimization = Suchmaschinenoptimierung) sind. Damit werden Maßnahmen bezeichnet, die dazu dienen, dass Webseiten und deren Inhalte im Ranking (z.B. Google) auf vorderen Plätzen erscheinen. Was wiederum die Reichweite der eigenen Homepage erreicht. Ein wichtiges Tool dafür ist die Keyword-Analyse. Das heißt, dass alle Wörter analysiert werden, die für die jeweilige Website wichtig sind und nach denen Interessenten suchen. Keywords sind die relevanten Suchwörter. Zum Beispiel suchen in Deutschland pro Monat rund 74.000 Menschen nach „Uhren“, 60.500 Menschen nach „Schmuck“, 49.500 Menschen nach „Trauringen“ oder 6.600 Menschen nach „Eheringe Gold“. Bei Markenanfragen ergibt sich ein ganz klares Bild. „Rolex“ liegt bei den Uhren mit 135.750 Anfragen pro Monat deutlich voran, beim Schmuck ist es „Thomas Sabo“ mit 135.450 Anfragen. Außerdem kann eine Keyword-Analyse gezielt herausfinden, wonach Interessenten gesucht haben bevor sie auf Ihre Homepage gekommen sind. Bei einem Juwelier mit mehreren Filialen in ganz Deutschland waren das einerseits das Wort „Juwelier“ bzw. „Juweliere“ mit dazu passender Ortsbezeichnung – also beispielsweise Juweliere Hamburg – andererseits dessen Schmuck- und Uhrenmarken.

Behilflich sein können für die Keyword-Analyse diverse Tools, aber auch Brainstorming im eigenen Betrieb („Wonach würde ich suchen?“) oder Kundenbefragungen. Wichtig ist, diese Keywords gezielt auf der Website einzusetzen, um damit gefunden zu werden. Aber: Mit Maß und Ziel! Keywords völlig uninspiriert und unzusammenhängend einfach in jeden Text mehrmals einzubauen, wird auch „bestraft“. Denn der Sinn dahinter muss noch erkennbar bleiben. Eine optimale Keyword-Dichte liegt bei 3–4 % – damit ist die Häufigkeit eines Begriffs gemeint, gemessen an der Gesamtanzahl der Wörter im Inhalt einer Seite.

Social Media-Marketing

Steht die Homepage inklusive SEO-optimierten Texten, geht es zum zweiten Schritt: Social Media! Eines stellt auch der Experte klar: Social Media gehört in einen gelungenen Marketingplan mit dazu! Welche Maßnahmen Sie hier treffen können, was Customer- und Lookalike-Audience bedeuten und wie erfolgreich ein Online-Gewinnspiel sein kann – das alles und noch mehr lesen Sie im aktuellen Schmuckparameter, der Ausgabe 10 des „Blickpunkt Juwelier“ beiliegt.

Sie genießen noch nicht die Vorteile eines Abos? Hier können Sie sich informieren!